Implantatpflege

Die richtige Pflege Ihrer neuen festen Zähne

Zahnimplantate verhelfen Patienten zu mehr Lebensqualität. Damit dieser Vorteil auch langfristig, bestenfalls ein Leben lang bestehen bleibt, ist die richtige Implantatpflege und ein sorgsamer Umgang von hoher Bedeutung. Ansonsten besteht die Gefahr von Entzündungen bis hin zum Verlust der Zahnimplantate.

Das sollten Sie tun

Direkt nach dem Einsetzen der Implantate, ist für die ersten Tage das Schonen des betroffenen Bereiches von hoher Bedeutung. Ähnlich wie nach der Entfernung von Weisheitszähnen, sollten Sie vor allem weiche und flüssige Nahrung zu sich nehmen. Auch Rauchen wirkt sich negativ auf die frische Wunde aus. Zur Pflege können weiche, biegsame Zahnbürsten sowie antibakterielle Mundspülungen genutzt werden. Die natürlichen Zähne können wie gewohnt weiter geputzt werden.
Nach Heilung der Wunde können Sie auch die Zahnimplantate mitputzen. Wichtig ist dabei die Verwendung von Zahnpasta ohne Schleifpartikel, also einem RDA-Wert unter 80. Die Bereiche zwischen den Zähnen und am Zahnfleisch sind bei der dauerhaften Pflege neben dem normalen Zähneputzen, von großer Bedeutung. Dafür können Interdentalbürstchen und Zahnseide genutzt werden, um eine Bildung von schädlichen Bakterien zu vermeiden. Für den Zahnfleischsaum können außerdem Brushsticks eingesetzt werden. Sollten Zahnentzündungen auftreten, ist die Verwendung von antibakteriellen Mundspülungen ratsam.

Risikofaktoren und Gefahren

Schädliche Bakterien können beim neuen Zahnersatz zwar nicht mehr zu Karies führen, dafür besteht die Gefahr, dass sie den Bereich zwischen Zahnfleisch und den neuen festen Zähnen befallen. Wenn sich Bakterien von dort aus weiter nach unten ausbreiten, kann das zu einer Periimplantitis führen. Dabei kommt es zu einer Entzündung des Gewebes um das Implantat, die zunächst nur das Zahnfleisch, später jedoch auch den Kieferknochen betreffen kann.
Das Rauchen von Zigaretten kann Entzündungen des Zahnfleisches zusätzlich begünstigen und verstärkt daher auf lange Sicht das Risiko für die Entstehung einer Periimplantitis deutlich.

Regelmäßige Kontrolltermine

Um eine Zahnfleischentzündung oder Periimplantitis zu erkennen, sind regelmäßige Kontrolltermine wichtig, da die Anzeichen oftmals nicht selbstständig erkannt werden. Je nach individuellen Voraussetzungen sollte der Zahnarzt deswegen 2 bis 4 mal jährlich aufgesucht werden.

Implantatzentrum Hamm – Ihr Experte für hochmoderne Zahnimplantate

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Das Implantatzentrum Hamm bietet professionelle und sorgfältige Behandlungen im Bereich der Implantologie für Patienten aus Hamm und den umliegenden Kreisen Ahlen, Beckum, Lippetal, Welver, Werl, Bönen, Unna, Kamen, Bergkamen und Werne.